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9. Mai 2011

Raddeln durch den Wind
morgens
die Bäume lassen ihre süßen Blätter
wachsen
Naseneinströmung
durchatmen
lang vergessen 
voller Erinnerung zurück
durch viele Welten im selben Moment laufen
Himmelsgröße
weite
 im Geschehen hinterlassen
 ich spinne ein Inselkonstrukt

Print by Mira

26. April 2011

"Life in a postcardstoryworld"

 

 
Durch eine Postkartenbrille schauen
doch
alles real- wie gemalt
       erfunden
Wir das Motiv im Vordergrund einer Kulisse
Scheinwelt
es liegt vor mir-hebt senkt sich, versteckt sich und zeigt sich neu
Sonne und Klarheit
Winter Sommereindruck und wieder zurück
Unentschieden
vermischen- ohne entscheiden zu wollen-beides will beeindrucken
tanzend im Licht- zwischen Bewegung
Weite- Unberührt
wir allein durch sanfte begrünung 
und vergelblichung
schwimmend in sanften Konturen
sanfte weiße Hülle voller feiner Schwerre im Film gefangen
Was wäre wenn Weißheit plötzlich rot, grün oder orange sein würde?
Brille auf- Blendung

Barfuß durch Weiß- im heißen Badende

geplante Linien
erdachte Flächen
Selbstverständlichkeit der Ursprünglichkeit
versteckte Zerstörrung
hier Eintritt erlaubt wo auch immer

          eine Postkarte





 




8. April 2011

Insulasion


Keep on looking
you keep on searching
you keep on moving
and you get a little further
you keep on trusting
you keep on hoping
you keep on facing your faith just to keep on growing

just try...try..you just try


keep on wondering

you keep on asking
keep on reaching
keep on taking chances
keep on longing
you keep on dreaming
keep on doing what you do never give up believing

just try...try..you just try

you just try....try...just try

maybe your world shakes

you try to hold on
maybe your heart breaks
just keep on loving
maybe you'll find out
it's meant to be this way
maybe you'll learn this
or maybe we'll learn this

keep embracing each day keep on yearning

keep on making mistakes just to keep on learning
keep on giving, you keep on wanting
keep on fighting, just get up every morning
and try...try....just try
you just try...try....just try
you just try...you just try...just try

3. April 2011

9. März 2011

19. Februar 2011

*draumur*

...gerade aus Afrika durch den Schnee zurück nach Island...getanzt in einer Comicverfilmung- aus dem Bäcker wird ein Safaritourguide- aus dem Koch wird ein Häuptling- aus dem Geburtstagskind eine Chicita-Bananenfrau- überall Verwandlung...
wiedererkannte kleine Wahrheiten: Isländer lieben es lange kleine Geschichten zu erzählen- man würde sagen lange Rede kurzer Sinn- doch Sinnlichkeit in den Worten- alle benutzen das selbe Wort als Füllung (klingt wie järtna oder jauja, sonna...).

Morgen in der Frühe auf zum Mittelpunkt der Erde.





18. Februar 2011

sólinkitla




Die SONNE in meinem Gesicht..und sie hat gewärmt, gekitzelt, gekribbelt und geblendet. Vergessen werden kann dieses Licht- und dann voller Selbstverständlichkeit kommt es im schnellsten Tempo wieder, so als wäre es nie weg gewesen, dass Gefühl und diese duftendegeräuschigkeit von Funken.

dann erdrückende beflügelnde weiße Stille mit wilden tanzenden Lichtern.
In der Behütetheit zu wissen das nicht alles diese Realität ist, und doch eintauchen...

isländisches Lieblingswort gerade :  "sniður"
Linien des Tages: kleine EinurWesen
Welten: der Wald entsteht
Worte: sprudelnd mit R aber I

                    

Gedankenpläne- es ist meine vorletzte Woche in Solheimar, offiziell die letzte, aber ich komme nach einem kleinenwocheneinschubreiseweg in der darauffolgenden Woche noch einmal für eine Woche her, um bei dem Environmental-March, den wir gerade organisieren einen Workshop (Waste-Recyling-Art)zu geben und den Forestroom ( den wahrscheinlich einzigen GroßeunwirklichenWald in Islandþ also ein Paradis;))-einen Art 5Sinne Raum, einzuweihen...Sonst bin ich hier gerade in der Ceramikwerkstatt ( und in der Papierwerkstatt) und seit letzter Woche machen wir Prints- Collagen aus allen möglichen Materialien und Linolschnitt- ich habe hier eine kleine Werkstatt eingerichtet, weil so tolle Grafiken und Zeichnungen entwurfen werden, ganz besondere Wesen, manchmal versteckt so viel Leben in ihnen. Die Arbeit hier bereichert mich sehr und ließ mich viel über Communityleben und alles drum herum nachdenken, Sustainability (Nachhaltigkeit) ist in den letzten Monaten immer wieder ein Wort mit vielen Aspekten gewesen, Awareness ( Bewusstsein) das darauf folgende...viele ströme und fragen behinhaltete dies. Sowohl auf hier bezogen als auch auf alle Welt die mich umgibt- gesehen und nichtgesehene ( Puzzelteile fügen sich).
Ich bin an diesen Ort mit auch einer reichlichen Kritik gekommen, habe viel von außerhalb gehört und wollte mir gerne mein eigenes Bild machen, Forscher und Pirat sein. Sicherlich gibt es so einige Kritik ( nicht alles ist so Eco-wie es erst scheint,Greenenergy?-future aber das ist auch eine generelle gute Frage für Island, Gemeinsschaft ist nicht immer eine wirkliche Demokratie, Produktion-kreativität, Beschäftigung-Education-Bewusstmachen- einbeziehen-zusammenziehen, Geldpolitik...), aber ich sehr auch so viel Potenzial und viel positive Dinge, in dem Umgang mit einander und den weiteren Plänen. Es gibt viel zu machen und die Menschen sind sehr warm und die Eigensinnigkeiten besonders...die Verrücktheiten unsere Welt die viel zu schön sind, um sie zu übersehen.
Man darf auch nicht vergessen Island ist trotzdem oft eine andere Welt, wie schnell hier der ganze Wachstum ging und jeder wollte Anteil haben-hin zum Materialismus- der nun aber wieder sich anders weiterentwickelt und der kleine Schönheitsschlaf scheint vorbei und Realitätserwachen ist angesagt.
Ich merke das oft selbst, wie ich Dinge ganz unscheinbar vorerst sehe, aber eigentlich nicht sehe und dann erst, später wahrnehme, begreife und es mich immer wieder wundert und überrascht, aber auch traurig und wütend macht. Doch es bedarf dessen um zu fühlen, dazusein und ACTION!

Am Mittwoch war The Ruling- Die Entscheidung über den Courtcase- Rvk9 von dem ich hier immer mal berichtet hatte, ich konnte leider nicht dort sein, um diesen teilweise so seltsamlächerlichen Caseausgang zu folgen----ergebnis: http://www.rvk9.org/2011/02/16/the-ruling/

Lets role in the snow...

10. Februar 2011

Zwischenstop i Reykjavík-Wochende im Februar


 Mit einem Sprung durch die Bluemountains-Wind-schneeverwehung-alles weiß keine Sicht- komme ich für ein Wochende mal wieder nach Reykjavík- da ich mich ja eigentlich gerade in Solheimar aufhalte und dort in verschiedenen Werkstätten mit verschiedensten Menschen zusammenarbeite.
Fanny und Rafael schippern nun über das große Meer wieder zurück aufs Festland, also mussten wir am Wochende noch einmal gemeinsam die isländische Welt umherwirbeln...
Hauswarmingparty von Mira, Lennart und Domenico, dort traf ich viele Leute, die ich lange nicht gesehen habe und wir haben das Tanzbein geschwungen und dann durfte ich in der Mitte zwischen ulalalala Fanny und Rafel morgens um 5 einschalfen.

"- Nothing about us- without us-is for us-"
Samstagmorgen 8:30 bin ich schon wieder im Kunstmuseum, um an einer Conference teilzunehmen, über Environment-Tourism-Art in Iceland.
Lucy R. Lippard war gleich erste Rednerin (ich wollte sie unbedingt sehen, da ich ihre Texte und Ansätze sehr spannend finde)- sie hielt einen spannenden kritischen Beitrag der mich mit Gebäck und Coffee wach in den Tag brachte.
"Tourists are Terrorists" schwirrte mir dann weiter durch den Kopf "Compressing of time and space" - "The more you want diversity the more you destroy it".
So what is the Illusion we create?
 Weiteres spannendes Gespräch auf meinem Streifzug durch Reykjavik ereignete sich in meinem Kunstalleswasichbrauchebedarf meines Vertrauens- immer wenn ich in den Laden gehe startet das Gespräch mit dem Besitzer von dort im kleinen und endet mit der ganzen Welt, dieses mal mit Sahnehäubchen, dass noch ein Mitarbeiter später ins Gespräch einstieg und wir durch den ganzen Laden Weltentheorien laufen ließen...es leben die Worte und nun auf zu Taten...
Weiteres Resulat des Ladenbesuchs- alles was ich brauche um eine kleine Druckwerkstatt in Solheimar eröffnen zu können.
Garten meines Hauses in Hrísateigur


Ivana und ich machen uns nach Frühstückskuchenmit Früchtenschmauserei in Richtung Meer durch den tiefen Schnee-versunkenes Spiel


gebilde



 versinken
erwachsen


....mehr Schneewelten auf "Yndislegt"-Seite......

10. Januar 2011

Once there was a story of a fish

 ...who wanted to eat the sun, so that he could always feel a tickeling in her tummy, and go on board with all the pirats who want to discover new Islands outside the fishpot....

17. Dezember 2010

Hægt, kemur ljósið



gerade zurück vom Konzert es war wunderschön....
Erinnerungen
Beflügelung
Vögel die an einem Mobileé hängen still wie ein Schatten an der Wand
sich nur im Wind bewegen
und plötzlich sich von den Seilen reisen
und losfliegen..in die weiten der Welt...
Ich fuhr durch die Landschafts Islands in meinen Gedanken- musste mich erinnern wie ich zum ersten mal diese Musik hörte (mitgebracht von Katharina aus Island) einen Abend vor meiner Abreise diesen Sommer...und dann wie ich sie ganz bewusst wieder hörte auf einem kleinen Trip Anfang November- ich im Auto allein im Nichts, ich starte mit grauundregenwetter hinein in einen Regenbogen Sonne, die alles beleuchtet und befärbt.. alles ist wie im Traum, so seltsam wie ein Bild durch das ich fahre----um mich zu verfahren und am falschen Solheimar zu landen----Umbogen machen...im Moment sein
Nun ist eine scheinbar erste Zeit in Island vorbei- die erste die ich erste nennen kann, weil es eigentlich schon zwischendrinnen so viele Welten lagen, doch nun ist mein Auslandssemester vorbei ( heute Nacht schreibe ich noch meinen letzten Essay fertig und dann rambazamba), jedenfalls offiziell..
ich fliege weiter durch Island- morgen gibt es Fischkuchen!

11. Dezember 2010

Skyndilega kom hann auga á andlit hennar í mannfjöldanum

Welten hüllen sich über meine Welten und befinden sich in der Welt der welten. Welten die gelten und manchmal enstehen im Moment und bleiben oder einfach wieder gehen und neue Welten durch die Tür lassen.

Ich laufe durch die Straße- die Hauptstraße Reykjavíks, drum herum alle weiteren belebten Wege, mit Läden, Cafés, Krotesketen, Designmoneten, Pushiteten, Kleinigkeiten, Liebevollheiten, Duftheiten, Buntheiten und jedes kriirt seine Welt um sich, und dann manchmal, gerade dann wenn niemand draußen ist- alle sind in ihren Traumwelten-schlendere ich mit meiner Welt im Kopf-BigBandJazz noch im Ohr- isländische Saxophonisten im Sinn- an all diesen Welten vorbei und ich habe das Gefühl sie erwachen zu den Welten gerade nur für mich...

eine weitere Studie, die ich verbildlichen sollte: einsame schwarze Handschuh- Theorie, ständig ändern zu scheinende Geschäfte nach dem Motto war der Laden schon immer hier? Isländer lieben die

                                                                           Veränderung kleiner Dinge, oder ganzer Clubs und 
                                                                           Orte,kleine Welten überall...auch über All?

6. Dezember 2010

Imagine


Imagine kristaline Zusammenhänge unter meinen Füßen
Imagine die Uni neigt sich dem Ende entgegen-Allt er gott semendar vel.
Imagine gefüllte Aubergine und Gemüsesuppe ala dumpster
Imagine orange ohne Grün
Imagine fliegen in einem kleinen Yet nach Grönland
Imagine Sommer und dann gleich wieder Winter
Imagine bald vielleicht Rentiere in Ost Island
Imagine Schmetterlinge im Winter
Imagine Kaffee aus der Bohne 
Imagine an meinen Coffeeedictat Mitbewohner der sich nun seit letzten Freitag im warmen Greek befindet und meinen anderen Mitbewohner in England- sie fehlen mir jetzt schon-
Imagine Rkv9 und Movement
Imagine Freedom
Imagine Nähe und Sein
Imagine Conciousness
Imagine The End of Icelands Innocent
Imagine Villimey
Imagine Hausbesetzungsänderung mehr english and german
Imagine Villa Kunterbunt- Haus mit Flügeln- Haus mit Grasdach und Garten überall drinnen und draußen
Imagine ein Tanz durch die Nacht
Imagine Lichter in allen Fenstern
Imagine leise Gitarrenmusik durch den Türschlitz
Imagine zu viele Gedanken aufeinmal
Imagine Ahaha Effekt
Imagine the Imagination







Support for RVK9


http://www.rvk9.org/in-english/

4. Dezember 2010

25. November 2010

 

Das Leben jedes Menschen ist ein Weg zu sich selber hin, der Versuch eines Weges,
die Andeutung eines Pfades. 
Kein Mensch ist jemals ganz und gar er selbst gewesen; jeder 
strebt dennoch, es zu werden, einer dumpf, einer lichter, jeder wie er kann. 
Jeder trägt Reste von seiner Geburt, Schleim und Eischalen einer Urwelt,
bis zum Ende mit sich hin. 
Mancher wird niemals Mensch, bleibt Frosch, bleibt Eidechse, bleibt Ameise. 
Mancher ist oben Mensch und unten Fisch. 
Aber jeder ist ein wurf der Natur nach dem Menschen hin. 
Uns allen sind die Herkünfte gemeinsam, die Mütter, wir alle kommen 
aus demselben Schlunde; aber jeder strebt, ein Versuch und Wurf aus 
den Tiefen, seinem eigenen Ziele zu. 
Wir können einander verstehen; aber deuten kann jeder nur sich selbst.
Hermann Hesse - Demian

12. November 2010

nächtlichesTreiben




der wind fegt über die strassen und mich fast vom fahrrad, er wirbelt alles auf- ist eine gewaltige kraft, den ganzen nachmittag im geschützen gebäude bekomme ich davon gar nichts mit, er wirbelt mich noch mehr auf-lässt mich schneller werden- wirbelt meine ganzen gesammelten Gedanken wieder durcheinander [immer wenn de Wind in bestimmter weise weht höre ich ein klingklang in unserem haus-der Wind macht das geräusch beim vorbeirauschen-es ist sein gesang seine Stimme-----]und dann später am abend ich überquere die brücke, die zu unserem haus führt und sehe ein Windfarbenspiel am Himmel-----grüne Tänze durch die Nacht